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Wir sind Zeit unseres Lebens Mitglied
in einer Vielzahl von Systemen
 

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Konfliktmanagement

Moderation

Coaching

Der Weg

Die Familie
Das Dorf / Die Stadt
Kirche, etc.


Manchmal wird es uns bewusst, weil jedes System seine Regeln hat. Wenn wir sie verletzen werden wir manchmal unsanft daran erinnert, dass wir Teil dieses Systems sind oder waren.

Es wird uns aber auch positiv bewusst. Systeme geben uns das Gefühl von Vertrautheit, von Heimat und von Sicherheit. Systeme haben Einfluss auf unser Tun und unser Fühlen.

Wie sieht es aber mit unserer Wirkung auf oder in die Systeme aus?

Haben wir Einfluss auf Systeme? Konstruktives Wesensmerkmal von sozialen Systemen sind die wechselseitigen Abhängigkeiten aller seiner Elemente (Meyers Lexikon).

Wie genau beeinflussen wir die Systeme in denen wir teilnehmen? Durch unser Handeln verändern wir ständig Bedingungen im System. Dabei nehmen wir uns dies nicht ständig vor. Es passiert einfach und zwar nicht nur in ein System, sondern in mehrere. Dabei kann eine positive Wirkung in das eine System ein anderes System belasten. Ein sehr bekannter Konflikt zwischen Systemen sind die Forderungen des Berufes und den Ansprüchen von Ehefrau/mann, Partner/in oder den Kindern. Dabei beschränkt sich der Konflikt nicht nur auf die Anzahl der Minuten und Stunden die wir aufwenden, sondern auf die Aufmerksamkeit selbst. Oft sagen mir Kunden, dass sie ihrer Meinung nach genug Zeit mit ihrer Familie verbringen, aber sie erleben diese Zeit als anstrengend.

Im Betrieb gibt es Tag für Tag ganz ähnliche Konflikte. Der Verkauf wird nicht genug gewürdigt, die Produktion schreit nach Neuinvestitionen und die Verwaltung versucht ihre Idee von Organisation im Unternehmen durchzusetzen. Diese Konflikte tragen oft zum Wachstum eines Unternehmens bei. Aus der Reibung zwischen den Abteilungen entstehen positive und gute Lösungen.

Manchmal entsteht der Eindruck, man läuft gegen eine „Mauer”. Es geht einfach nicht weiter. Probleme tauchen immer wieder so, oder etwas anders auf. Kennzeichnend ist die ständige Wiederkehr ähnlicher oder gleichgearteter Probleme. Kennzeichnend sind oft auch, dass es kaum nachvollziehbare Ursachen gibt. Obwohl eigentlich kein Grund da ist, herrscht eine miserables Betriebsklima. Eines der schmerzhaften Beispiele sind häufige Pleiten oder massive Dauerkonflikte.

In solchen Situationen können mit Organisationsstellen neue, im Vorfeld kaum mögliche Lösungen erreicht werden.(siehe Praxisbericht). Einstein sagte, dass wir die Lösung eines Problems oft nicht auf der selben Ebene finden können.. Bei Organisationsstellen wechseln wir radikal die Ebene. Wir bewegen uns außerhalb des Rationalen und beschäftigen uns mit Themen wie: Bindung, Ordnung und Ausgleich.
 

Bindung:

Wer gehört zur Organisation, werden alle gewürdigt, stehen alle an ihrem Platz?

Ordnung:

Ist die Hierarchie in allen Ebenen eingehalten, hier werden auch Betriebszugehörigkeit, Alter und Tüchtigkeit berücksichtigt.
 

Ausgleich:

Nehmen und Geben soll in einem gerechten Verhältnis stehen. Dabei ist dieser Aspekt nicht nur materiell zu sehen.
 

 

Wie genau funktioniert Organisationsstellen?

Mit dem Klienten wird eine Frage und ein Ziel erarbeitet. Danach gibt es mehrere Möglichkeiten. Die bekannteste ist, dass mit Stellvertretern (andere Personen, die nicht zum System gehören) das System in einem Raum nachstellt. Dabei stellt der Klient die Personen intuitiv zu der Fragestellung zueinander hin. Danach wird durch Befragen und Umstellen auf eine Lösung hingearbeitet. Oft sind spontan keine Stellvertreter parat. In solchen Fällen kann der Klient selbst durch die Rollen gehen oder wir arbeiten mit Puppen als Stellvertreter. Allem gemeinsam ist eine fast magische Wirkung in das echte System hinein.

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